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![]() Arg-Pyrimidin | ||||||||||||||||||||||||||||
| Präsentation: | Antikörper über Ammoniumsulfate aus Ascites gereinigt, in 10 mM PBS, 0.5%BSA, 0.1% NaN3 |
| Immunogen: | Methylglyoxal-KLH-Addukt |
| Spezifität: | Methylglyoxal (MG)-Addukte, insbesondere Arg-Pyrimidin (N-delta-(4-Carboxy-4,6-Dimethyl-5,6-Dihydroxy-1,4,5,6-Tetrahydropyrimidin-2-yl)-L-Ornithin), Kreuzreaktion mit Tetrahydropyrimidin und 5-Hydro-5-Methylimidazolon ca. 0,1% im ELISA, Immidazolysin und Carboxyethyllysin <0,1% |
| Artspezifität: | speziesunabhängig |
| Allgemeines: | Methylglyoxal (MG) ist ein zytotoxischer Metabolit, der als Nebenprodukt in der Glykolyse entsteht. Bei diabetischer Hyperglykämie kann es zu einer Anreicherung von MG und einer irreversiblen Bindung an zelluläre Proteine (insbesondere Arg- und Lys-Reste) unter Bildung von "Advanced Glycation End Products" (AGE) kommen. Die Bildung von MG-AGE trägt zu verschiedenen pathologischen Bedingungen wie Ischämie, Alterung und Komplikationen bei Diabetes-Patienten (Erblindung, Neuropathie, Gefäßerkrankungen) bei. Das Glyoxalase-1-System (GLO1) wird bei verschiedenen Tumorerkrankungen (Colon-, Mamma- und Prostata-Ca) angeregt und korreliert mit der sehr schnellen Bildung von MG-Addukten bei TNF-stimulierter Apoptose. Dies läßt vermuten, daß in diesem Falle AGE-Produkte auch über enzymatische Reaktionen entstehen können. |
| Spezielle Eigenschaften: | Der Antikörper 6B ist geeignet, MG-Proteinaddukte, insbesondere Arg-Pyrimidin in Geweben und Gewebsextrakten nachzuweisen. Besondere Bedeutung kommt ihm bei der Erforschung arterieller Gefäßerkrankungen in Gehirn, Niere, Retina sowie von Katarakten zu. |
| Positivkontrolle: | Nierengewebe von Diabetespatienten |
| Vorbehandlung: | Nicht erforderlich. Bei Formaldehydfixierung kann eine Demaskierung mit Demaskierungslösung C oder G Vorteile bringen. Bitte fordern Sie Informationen über diese Lösungen an. |
| Anwendung: | Der Antikörper kann in der Immunhistochemie an Kryostat- oder Paraffinmaterial eingesetzt werden. Die optimale Arbeitsverdünnung ist abhängig von den verwendeten Sekundärreagenzien und sollte in jedem Labor ausgetestet werden. Gute Ergebnisse wurden in der IHC bei 1:100 Verdünnung gefunden (Biotin/Streptavidin-HRPO), im direkten ELISA bei 1µg/ml (6B) und Detektion mit anti-Maus-IgG:HRPO. |
| Sekundärreagenzien: | Als Sekundärsystem im ELISA, Western Blot und in der Immunhistochemie empfehlen wir biotinylierte anti-Maus IgG-Antikörper (Art.-Nr. BA-2000) -Ratte absorbiert für Rattengewebe (Art.-Nr. BA-2001) und Streptavidin-HRPO (Art.-Nr. SA-5004) bzw. Streptavidin-Alk. Phosphatase (Art.-Nr. SA-5100). |
| Lagerung: | -20°C |
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