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Antikörper - rekombinante Proteine - Färbereagenzien


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Produkte > BioPrime Antikörper

Art.-Nr.


SM500: S-100, monoklonal



Preis: 100 € / 5 ml

Monoklonale Antikörper

Herkunft:Maus
 
Isotyp:IgG1
 
Klon:SH-B1
 
Form:gebrauchsfertig
 
Menge:5 ml
 
Arbeitskonzentration:gebrauchsfertig
 

Paraffinschnitt, Haut, Färbung mit anti-S-100 und Universal-Färbekit DAB (DA005), Gegenfärbung Hämatoxylin


Präsentation:Antikörperlösung in stabilisiertem Phosphatpuffer. Enthält 0,09 % Natriumazid**. Das Volumen ist ausreichend für min. 50 immunhistochemische Färbungen (100 µl Arbeitslösung/Test). Für Verdünnungen ist z.B. Antikörperverdünnungslösung Art.-Nr. PU002 geeignet.
 
Immunogen:Gereinigtes S-100 beta aus Rinderhirn
 
Spezifität:S-100 ß, S-100 A (alpha/beta) und S-100 B (beta/beta), nicht reaktiv mit S-100 A0(alpha/alpha)
 
Artspezifität:Rind, Kreuzreaktion mit Mensch, Kaninchen, Katze, Ratte, Schwein
 
Allgemeines:S-100 ist ein homo- oder heterodimeres Filamentprotein, das aus Alpha und Beta-Kette besteht. Es kommt in normalem Gewebe vor allem im Gehirn, nämlich in Glia und Ependym, vor. In der Peripherie findet man S-100 in Schwannzellen, Melanozyten und Langerhanszellen der Haut. In Lymphknoten werden interdigitierende Retikulumzellen markiert. S-100 A0 wird z. B. in Neuronen, Herzmuskelzellen und Monozyten exprimiert und von dem monoklonalen Antikörper nicht erfaßt.
 
Spezielle Eigenschaften:Der Antikörper wird häufig beim Nachweis von melanoischen Tumoren verwendet, wobei sowohl gutartige als auch bösartige Tumore markiert werden. Bei Gehirntumoren dient er der Unterscheidung zwischen Tumoren, die von Glia abstammen und Metastasen anderer Gewebe. Melanome und Schwannome können durch S-100 von anderen Weichteiltumoren unterschieden werden. Das Antigen wird auch in Tumoren der Speicheldrüsen nachgewiesen.
 
Positivkontrolle:Haut, periphere Nerven
 
Vorbehandlung:Formaldehyd-fixiertes Gewebe wird für den immunhistochemischen Nachweis von S-100 am besten mit Demaskierungslösung P (0,1% Pronase) 15 min bei RT angedaut. Hitzedemaskierung löst das Antigen aus dem Gewebe und führt zu schlechten Färbeergebnissen.
 
Anwendung:Der Antikörper kann auf Paraffin- oder Kryostatmaterial eingesetzt werden. Bei Kryostatmaterial ist eine kurze Fixierung der Schnitte (2 min) mit 4% gepufferter Formollösung empfehlenswert, da das S-100 Antigen sich andernfalls aus dem Gewebe lösen kann.
 
Inkubationszeit:60 min bei RT (od. 2-8°C über Nacht)
 
Sekundärreagenzien:Als Sekundärreagenzien empfehlen wir die Anwendung von Immunperoxidase-Systemen, wie z.B. unser Universal-Färbesystem DAB (Art.-Nr. DA005) oder AEC (Art.-Nr. AE005), aber auch ABC- oder vergleichbar empfindliche Systeme sind geeignet.
 
Lagerung:2-8°C
 

Literatur:
1. Moore B.W. (1965) A soluble protein characteristic of the nervous system. Biochem. Biophys. Res. Comm.; 19; 739-744.

2. Kindblom L.-G, Lodding P., Rosengren L., Baudier J., Haglid K. (1984) S-100 protein in melanocytic tumors. Acta path. microbiol. Immunol. Scand. Sect. A 92; 219-230.

3. Lauriola L., Michetti F., Sentinelli S., Cocchia D. (1984) Detection of S-100 labelled cells in nasopharyngeal carcinoma. J. Clin. Pathol. 37; 1235-1238.

4. Winek R.R. Scheithauer B.W. Wick M.R. (1989) Meningioma, meningeal hemangiopericytoma (angioblastic meningioma), peripheral hemangiopericytoma, and acoustic schwannoma. A comparative immunohistochemical study. Am. J. Surg. Pathol. 13(4); 251-261.



Hinweise
* Das Konservierungsmittel Natriumazid ist gesundheitsgefährdend und sollte trotz der niedrigen Konzentration sorgfältig gehandhabt und entsprechend den regionalen Vorschriften entsorgt werden.

BIOLOGO Antikörper sind Forschungsreagenzien für In-vitro-Untersuchungen. Sie sind nicht für die klinische Diagnostik bestimmt. Eine Haftung für nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch wird vom Hersteller ausgeschlossen.

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